Mittwoch, 27. Juni 2007

Video: "Celtic Females"



Wenn Kelten flüchten, haben sie die Wahl: der Feind oder die Frau!

Video: "Merlin"



Die Geschichte des Eroberers und Propheten Merlin spielt im keltischen Britannien des fünften Jahrhunderts: Am Hofe seines Großvaters, König Ostar, wächst der 13-jährige Merlin auf. Seine Mutter Alviga ist die Tochter des Königs, sein Vater der Teufel, der in Menschengestalt als Rufus auftritt. Rivale des Jungen wird sein Onkel Hamor, der älteste Sohn des Königs. Merlin wird prophezeit, dass er einmal der größte Magier seiner Zeit werden würde. Die Serie Merlin entstand 1979. In den ersten vier Episoden wird Merlin als Jugendlicher von Thomas Ohrner gespielt, später dübernimmt Ekkehardt Belle diese Rolle und mimt den erwachsenen Merlin.

Video: Druiden



Magische Zeremonie: http://www.druiden.at -
Info-Abende (kostenlos), Tagesseminare, Ausbildung

Video: "The Dark Island"



As played by "Kelten Zonder Grenzen" on Castlefest 2006. More info on http://www.keltenzondergrenzen.nl

Videos: "Die letzte Schlacht der Kelten"





Videos "Die letzte Schlacht der Kelten" von Youtube

Freitag, 8. Juni 2007

Archaeology-Channel informiert über Archäologie














Wiesbaden (welt-der-eisenzeit) - Für Freunde der Archäologie ist die Internetadresse http://www.archaeologychannel.org/content/videoguide.asp sicherlich ein optischer Leckerbissen: Denn "The Archaeology Channel" präsentiert zahlreiche interessante Videoclips über archäologische Themen aus aller Welt. Die lange Liste der Filmbeiträge - meistens in englischer Sprache - kann nach dem Titel oder nach der jeweiligen Lokalität benutzt werden.

Der "Archaeology Channel" präsentiert beispielsweise Filmbeiträge über die Akropolis von Athen in Griechenland, Pompej in Italien, Atapuerca in Spanien, Catalhöyük in der Türkei, das Alte Ägypten, Fundstätten der Indianer in Nord- und Südamerika, Megalithen in Deutschland, Ausgrabungen, wichtige Fundstücke, Rekonstruktionen und vieles andere mehr. Eine sehr empfehlenswerte Webseite, deren Besuch sich immer wieder lohnt!

Montag, 4. Juni 2007

Kelten bauten viele Burgen

Wiesbaden (welt-der-eisenzeit) - Die meisten Bergsiedlungen in der Eisenzeit stammen aus der Zeit zwischen etwa 150 v. Chr. und Christi Geburt. Damals bauten die Kelten in verstärktem Maße in erhöhter oder schwer zugänglicher Lage mit Graben und Mauern umgebene Burgen, die sogenannten Oppida. In Gallien (Frankreich) wurden die Mauern vorwiegend in der Technik des von Caesar beschriebenen Murus gallicus errichtet. Bei dieser Verbundtechnik handelte es sich um ein mit Erde und Steinen gefülltes, vernageltes Holzkastenwerk mit steinerner Außenwand, in der nur die Enden der Balken sichtbar waren. Daneben gab es außerhalb Galliens Mauern aus Stein mit Holzeinbau oder Steinmauern ohne Holzeinbau wie im Fall der Steinsburg bei Römhild in Thüringen. Oppida existierten im letzten vorchristlichen Jahrhundert im gesamten keltischen Gebiet zwischen Frankreich und Ungarn. Sie wurden auch im Flachland angelegt. wo sie teilweise von Flüssen umgeben waren. Die meisten Oppida boten kaum hundert Menschen Platz, es gab aber auch solche mit bis zu 3000 Einwohnern, die stadtähnlichen Charakter hatten.

Literatur:
Ernst Probst: Rekorde der Urmenschen. GRIN, München 2008

Bestellungen bei:
http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7673392/ernst_probst_rekorde_der_urmenschen_3640146395.html

Video: "The Celts - Enya"



Video: "The Celts - Enya"

Veleda: Eine germanische Seherin

Leseprobe aus der CD-ROM "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" von Ernst Probst:

Veleda
germanische Seherin
um 70 nach Chr.

Veleda, „die Jungfrau aus dem Turm“, ließ dem Volk und den Feldherrn ihre Weissagungen durch Diener überbringen. Als sich um 69/70 nach Chr. ganz Gallien auf Anstiftung des Batavers Gaius Iulius Civilis gegen Rom erhob, prophezeite sie den Römern ihren Untergang. Tatsächlich besiegte Civilis das römische Heer unter Iulius Classicus. Später sandte Kaiser Vespasian (9–79) den Feldherrn Quintilius Petilius Cerelis, der nach einigen Siegen die Seherin um Friedensvermittlung bat. Veleda kam diesem Wunsch nach. Vermutlich gegen den Willen Veladas kam es einige Jahre später erneut zu einem Aufstand der gallisch-germanischen Völker. Veleda wurde von Rutilius Gallicus gefangen nach Rom geführt.

*

Bestellungen der CD-ROM "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" bei:
http://www.buch-shop-mainz.de

Thusnelda: Die tapfere Frau eines germanischen Helden

Leseprobe aus der CD-ROM "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" von Ernst Probst:

Thusnelda
germanische Fürstin
1. Jahrhundert n. Chr.

Thusnelda war die Tochter des cheruskischen Gaufürsten Segestes (gest. nach 15 n. Chr.) – auch Segimer oder Sigigast genannt. Ihr Vater und ihr Onkel Sigmar, ebenfalls ein cheruskischer Gaufürst, einigten sich früh darauf, dass ihre Kinder Thusnelda und Armin (um 16 v. Chr.–um 21 n. Chr.) füreinander bestimmt seien. Während des sechsjährigen Krieges zwischen Römern und Germanen kämpfte Sigmar für die Unabhängigkeit seines kleinen Landes, während Segestes auf die Seite der Feinde trat. Dies führte dazu, dass Segestes für seine Tochter einen anderen Gemahl bestimmte. Aber Thusnelda liebte Armin (auch Arminius, verdeutscht Hermann) und weigerte sich, dem vom Vater auserkorenen Bräutigam die Hand zu reichen. Im Jahre 4 n. Chr. musste sich Sigmar der Übermacht der Römer ergeben. Armin befehligte später cheruskische Hilfstruppen im römischen Heer – zuerst während des pannonischen Aufstandes 7–8 n. Chr., danach in Germamen. Als der römische Statthalter in Germanien, Publius Quintilius Varus (um 46–9 n.Chr.), dort römisches Recht und Steuerwesen einführen wollte, wurde Armin zum Gegner der Römer. Der germanische Aufstand begann vermutlich als Truppenrevolte, wurde aber von Armin durch die Bildung einer Koalition der Cherusker mit benachbarten Stämmen ausgeweitet. Im September 9 n. Christus vernichtete Armin im Teutoburger Wald das drei Legionen umfassende Heer des Varus in der so genannten Varusschlacht. Vor der Varusschlacht hatte Segestes die Römer vor den Verschwörern unter Armin gewarnt. Armin raubte seine Jugendliebe Thusnelda vom väterlichen Herd weg und lebte mit ihr bis 14 n. Chr. glücklich zusammen. Die Rachefeldzüge von Tiberius (42 v. Chr.–37 n. Chr.) und Germanicus (15 v. Chr.–19 n. Chr.) von 14 bis 16 n. Chr. konnten die römische Herrschaft im rechtsrheinischen Germanien nicht wieder herstellen und bildeten das Ende der Offensive. 15 n. Chr. überfiel Segestes den vereinsamten Hof seines Schwiegersohnes Armin, der mit seinem Heer gegen die Römer zog, und entführte seine Tochter Thusnelda auf seine Burg. Als Armin davon erfuhr, eilte er zurück, belagerte die Burg von Segestes, musste jedoch wegen der ebenfalls dort auftretenden römischen Übermacht das Feld räumen. Danach öffnete sich das Tor zur Burg, viele edle Frauen, darunter die schwangere Thusnelda, schritten stolz und aufrecht hinaus und gerieten in die Gewalt der Römer. Thusnelda vergoss keine Träne und äußerte keine Bitte. 17 n. Chr. musste die tapfere Cheruskerin mit ihrem kleinen Sohn auf dem Arm – hinter dem Prunkwagen des Triumphators Tiberius und begafft durch johlenden Pöbel am Straßenrand – als Gefangene durch Rom schreiten. Ihr Vater Segestes sah ihr dabei auf der Tribüne zu. Über das weitere Schicksal von Thusnelda ist nichts bekannt. Nach dem Sieg über den mit Rom verbündeten Markomannenkönig Marbod 19 n. Chr. unterlag Armin bei einer Erhebung des Adels und wurde von Verwandten, denen er zu mächtig wurde, umgebracht. Der römische Geschichtsschreiber Tacitus rühmte ihn in seinen „Annalen“ als Befreier Germaniens.

*

Bestellungen der CD-ROM "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" bei:
http://www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&n=301928

Video über den Gallier Vercingetorix



Video: "Un grand moment de cinema ..." über Vercingetorix bei Youtube

Wiesbaden (welt-der-eisenzeit) - Der Gallier Vercingetorix kam um 82 v. Chr. zur Welt. Er kämpfte für die Freiheit des Stammes der Arverner, nachdem die Römer unter Caesar ganz Gallien erobert hatten. 52 v. Chr. rief Vercingetorix als neugewählter König der Averner zum Aufstand gegen Rom auf. Nach mehreren Erfolgen, die im Sieg von Gergovia ihren Höhepunkt erreichten, musste sich Vercingetorix nach Alesia zurückziehen. Dort schloss ihn Caesar eins und zwang ihn nach dem Scheitern des gallischen Entsatzes zur Kapitulation. Vercingetorix kam in römische Kerkerhaft und wurde nach Caesars Triumph 46 v. Chr. hingerichtet.

Boudicca: Ein mutige Keltin trotzt den Römern



Video: "Boudicca-Away" bei Youtube

Leseprobe aus der CD-ROM "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" von Ernst Probst:

Boudicca
(auch Baudicea oder Boadicea)
britannische Fürstin
gestorben 61 oder 62 n. Chr.

Boudicca war die Frau des Königs Prasutagus (gest. 60 n. Chr.), des Herrschers der damals in Norfolk heimischen keltischen Icener. Prasutagus vermachte sein Reich zu gleichen Teilen an seine Töchter und den römischen Kaiser Nero (37–68), um seinen Nachlass und seine Familie vor den Römern zu schützen. Ungeachtet dessen misshandelten römische Soldaten nach dem Tod von Prasutagus seine Witwe, vergewaltigten seine Töchter und raubten das Land aus. Als der römische Statthalter Suetonius Paullinus im Jahre 61 mit einem Teil seines Heeres auf einer Expedition zur Insel Mona unterwegs war, nutzte Boudicca diese günstige Gelegenheit zu einem Aufstand gegen die römischen Invasoren. Bald konnte sie Camulodunum (Colchester), Londinum (London) und Verulamium (Saint Albans) erobern. Daraufhin floh der römische Prokurator Catus nach Gallien, aber der römische Statthalter Suetonius Paullinus eilte zurück und stellte sich trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit zum Kampf. Vor der Entscheidungsschlacht hielt die mutige Königin Boudicca eine Rede und fuhr danach mit ihren beiden Töchtern im Kampfwagen gegen die Römer und lenkte die Schlacht. Doch das Kriegsglück stand auf der Seite der Römer. Laut Angaben des römischen Historikers Tacitus (um 56–120) starben 70000 Römer und Bundesgenossen und nach manchen Berichten etwa 80000 Britannier bei der Schlacht. Nach ihrer Niederlage nahm sich Boudicca mit Gift das Leben, um der Gefangenschaft und Schande zu entgehen.

*

Bestellungen der CD-ROM "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" bei:
http://www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&n=301928

*

Die CD-ROM enthält keine Tondokumente und Videos!

Weblog "Welt der Eisenzeit" gestartet



Video: "Cry of the Celts" bei Youtube

Wiesbaden (welt-der-eisenzeit) – Der zweite und kürzere Abschnitt der so genannten Metallzeiten in Europa ist die Vorrömische Eisenzeit von etwa 800 v. Chr. bis Christi Geburt. In dieser Zeit hat man Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Eisenangefertigt.

Der ältere Teil der Vorrömischen Eisenzeit wird im südlichen Mitteleuropa als Hallstatt-Zeit benannt. Er dauerte etwa von 800 bis 450 v. Chr. und ist nach dem Fundort Hallstatt in Oberösterreich bezeichnet. Der jüngere Teil der Vorrömischen Eisenzeit wird im südlichen Mitteleuropa als La-Tène-Zeit bezeichnet. Er währte von etwa 450 v. Chr. bis Christi Geburt und erinnert an den Fundort La-Tène am Neuenburger See in der Schweiz.

In der Vorrömischen Eisenzeit lebten im Norden von Deutschland die Germanen und im Süden die Kelten.

Mit dem zweiten und kürzeren Abschnitt der Metallzeiten befasst sich das Weblog „Zeit der Eisenzeit“ unter der Internetadresse http://welt-der-eisenzeit.blogspot com - Es informiert über Entdeckungen, Funde, Museen, Ausstellungen, Bücher und Internetseiten.